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Der
Fotograf Bookie treibt in seinen Bildern ein doppelbödiges
Spiel mit traditionellen Perspektiven und Sichtweisen. Er
integriert einen Bilderrahmen in seine photographischen
Bildexperimente und erschafft so eine doppelte Welt. Sie ist
seine hintergründige und spitzbübische Aufforderung an uns,
ein veröffentlichtes Bild immer nur als ein Fragment, als ein
Ausschnitt der Wirklichkeit zu erkennen, deren ganze Wahrheit
sich uns erst erschließt, wenn wir beginnen, über den berühmten
Tellerrand hinaus zu blicken. Auch läßt sich die Frage
stellen, wo die Rahmung endet? Ist es ein Rahmen in der
Photographie an sich, eine quasi technische Grenze aus echtem
Glas und Holz, in welcher sich das Bild befindet, wenn es in
einer z.B. in einer Galerie hängt oder gibt es da noch einen höheren
Rahmen, in dem wir zum Bestandteil eines Kunstwerkes werden? Wo
man sich schließlich wiederfindet, ganz abseits oder mitten im
Bild, daß entscheidet aber letztlich nicht der Künstler,
sondern nur der Betrachter selbst...
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